"INDUSTRIE-LOFT"

IN DER

ZECHE WALTROP

 

 

 

 

 
 

Loftwohnung

zweigeschossig

glasgedeckte Loggia

 

Stahlfachwerk mit Glasboden

 

 

BRI 354 m3

Wohnfläche 122 m2

 

 
 

Aussenansicht

Aussen strenger Denkmalschutz und kleine Fensteröffnungen

 

 

 

Umnutzung eines Teiles des Magazingebäudes

der historischen Zeche Waltrop

zu einem modernen Wohn-Loft mit Industrie-Charakter

 

Wie sind enge Vorgaben hinsichtlich

Denkmalschutz, Brandschutz, usw.

mit moderner Wohnnutzung vereinbar ?

Wie radikal offen kann ein

solches Industrie-Loft werden

um dennoch Privatsphäre in den

einzelnen Räumen zu gewährleisten ?

 

 

 

 

 

 

Wohnen mit "Loggia"

Innen modernes helles Wohnen

 

 

 

 
 

Blick von der Galerie

 

Die Bausubstanz bot eine gute Ausrichtung zu den Himmelsrichtungen

jedoch teilweise nur sehr kleine Fensteröffnungen

Wie schon bei den meisten Neubauten

war unsere Hauptaufgabe also der Umgang mit dem Tageslicht

Wir stellten uns einfach vor, es mit einem

schlecht belichteten Neubaugrundstück zu tun zu haben

und öffneten die zentralen Bereiche konsequent

bis unters Dach

 

Das vorhandene Sheddach

und zusätzliche Flächenfenster bringen auf diese Weise viel Licht

von oben in den zentralen Wohnraum

aber auch über eine grosse begehbare Glasbodenanlage

in den Flurbereich zwischen den einzelnen Zimmern

 

Wohnloft

 

 
 

Glasboden für Lichteinfall in den Flurbereich Erdgeschoss

Glasboden unter Atelierfenster für maximalen Lichteinfall

 

 

 

 

Ein Hauptproblem war das Fehlen einer Terrasse

da der Denkmalschutz einen Dacheinschnitt / Loggia strengstens verbot

Gelöst wurde dieses Problem schliesslich

durch den Einbau eines enormen Atelierfensters in der Dachschräge

von über 3,00 x 4,00 Metern

Es lässt sich über zwei kräftige Hydraulikstempel

auf Knopfdruck hochfahren

So bietet sich im Freien sitzend ein schöner Ausblick

über die Zechengebäude in den benachbarten Zechenwald

natürlich in Richtung Abendsonne

 

 

 

 

Hydraulikstempel

Hydraulikstempel

 

 

 
 

 

 

 

 

Video zum hydraulischen Öffnen des Atelierfensters

 

 

 

 

 
 

Galeriedetail

 

 

 

 

Um abgetrennte Schlafzimmer zu schaffen

wurden einige wenige Trennwände in den

offenen Grundriss und das Stahlfachwerk eingezogen

Der grosse 2-geschossige Wohnraum an der Giebelseite

bildet den zentralen Wohnraum einschliesslich Esszimmer

und öffnet sich nach oben zum Galeriebereich

 

Auch indirekte Belichtungsmöglichkeiten wurden genutzt :

So bringt das Dachfenster im Badezimmer

über eine satinierte Glasschiebenwand

zusätzliches Licht der Abendsonne schräg von oben

in den Esszimmerbereich

 

 

 

Kochen-Essen  mit Blick auf das darüberliegende Badezimmer

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

Entwurfsverfasser:

Claudia Blanc Andreas Mecklenburg

Mitarbeiter:

Kirsten Bürgin

 

 

 

     
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökologische Aspekte dieses Hauses:

-Wiederverwendung historischer Bausubstanz

-Einsatz möglichst natürlicher, langlebiger Materialien

-Einbau von Doppelfenstern/Kastenfenstern innen